Rodellar

Rodellar

    Freunde hatten uns bereits vorgewarnt, dass die letzten 20km in den Nationalpark Sierra de Guara hinein bis nach Rodellar über ziemlich kleine und kurvige Straßen gehen würden. Daher beschlossen wir, das Stück nicht mehr Abends im Dunkeln zu fahren, sondern doch noch einen Übernachtungsstop auf dem Parkplatz des Decathlon von Huesca einzulegen, wo wir am nächsten Tag dann auch gleich noch ein bisschen einkaufen sowie die Toiletten und das Internet nutzen konnten – sehr praktisch.

    In Rodellar angekommen quartierten wir uns als erstes auf dem Campingplatz Mascun ein und haben dann gleich noch eine kleine Erkundungstour gemacht. Man kann schon sagen, dass wir nach der Tarnschlucht landschaftlich ziemlich verwöhnt sind, aber Rodellar kann da auf jeden Fall mithalten. Das Dorf selbst liegt oberhalb eines verwunschenen Tals, durch das sich ein kleiner Fluss schlängelt. Rechts und links davon liegen die verschiedenen Klettersektoren – eher etwas kleinere senkrechte Wände und vor allem mehrere riesige beeindruckende Höhlen mit langen, überhängenden Routen. Für letztere muss man allerdings schon eher 7c und aufwärts klettern können – leider noch nicht ganz unsere Liga. Trotzdem konnte Dennis in Rodellar immerhin seine erste Draussen-7b durchsteigen (El Pupas im Sektor El Camino), was auch schon ganz schön cool ist.

    Sektor Las Ventanas

    Den Fluß im Tal kann man an mehrern flachen Stellen über Steine im Wasser überqueren. Hier hilft das Balance-Training auf der Slackline.

    Auf dem Weg zum Sektor La Surgencia. Die Wand im Hintergrund ist dieselbe wie auf dem nächsten Foto.

    Suchbild: Wie viele Kletterer hängen in der Wand?

    Am Ruhetag wird endlich auch mal die Slackline ausgepackt.

    Die Bar Kalandraka ist der Kletterertreffpunkt von Rodellar.

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